| ATSV Gebirge/Gelobtland e.V. - Vereinsnachrichten 2011 | ![]() |
























| Nachrichten 2012 | 2011 | 2010 >> |
|
Marienberg, 28.08.2011. Mit 223 gewerteten Teilnehmern war der 9. Brettmühlenlauf für Inliner und Skiroller vom Sonntag in Pobershau sowie den Marienberger Ortsteilen Gebirge und Gelobtland erneut ein „Quotenrenner“. Der von ATSV Gebirge-Gelobtland sowie dem TSV 1872 Pobershau ausgerichtete Lauf war zugleich fünfter von sechs Wettkämpfen zur Multisportserie Junior-Trophy-Erzgebirge der bis 15-Jährigen sowie Rahmen für die Kinder- und Jugendspiele des Erzgebirgskreises. Die bis Achtjährigen mussten 1,9 Kilometer absolvieren, die Neun- bis 14-Jährigen schon 4,3 Kilometer und die ab 15-Jährigen 7,6 Kilometer. Und auf die „Großen“ wartete einmal mehr der Böttcherberg am Ortsausgang von Pobershau als gern angenommenes Kriterium. Den Pokal der Zeitschnellsten auf dieser Strecke nahmen Bastian Wiedemeier (AK 17/18) und Nicole Wötzel (Damen 21) von der SG Klotzsche mit. Bastian ist beim Brettmühlenlauf zwar ein alter Bekannter, aber erstmals hatte er im Ziel keinen Läufer vor sich. „Das war schon hart, in Dresden haben wir ja nicht solche Berge“, würdigte er den Lauf. Nicole Wötzel hatte 2009 als Juniorenweltmeisterin im Biathlon auf sich aufmerksam gemacht und sie war das erste Mal beim Brettmühlenlauf dabei. „Der Böttcherberg zieht sich, ich mag eigentlich keine Berge“, war sie über ihr Zeit froh. Aus der Region nahm mit Elina Matthes (AK 7/8) vom SSV Neuhausen eine der Jüngsten den Pokal der Zeitschnellsten über 1,9 Kilometer von insgesamt 15 Mädchen mit. Pech hatte Lokalmatador Nick Fritzsch, denn er hatte sich selbst mit dem Stock ein Bein gestellt, war gestürzt und hatte so wertvolle Sekunden verloren. Dennoch reichte es für den Sieg in der AK 11/12. „Wir trainieren derzeit am Biathlon-Leitungszentrum in Altenberg nur bis 60, 70 Prozent der Maximalbelastung, hier musste ich mehr als 100 Prozent geben und es ging nicht“, blickte Marylin Ludwig (AK 13/14) vom SSV Neuhausen auf den Wettkampf. Sie wurde „nur“ Vierte. Vereinskollegin Maxi Zeise musste in der AK 15/16 schon die Königsdistanz und damit auch den steilen Böttcherberg angehen, aber „den kannte ich ja schon vom Vorjahr, ich hatte meine Kräfte ganz gut eingeteilt“. Dem Leistungssport erst im Sommer ade gesagt hat Juniorin Madlen Teucher vom ATSV. „Berge mag ich, ich quäle mich gern“, so die Sportlerin, die diesmal keine Konkurrenz hatte. „Eine rundum gelungene Veranstaltung und starker Starterfelder im Nachwuchsbereich“, freute sich Gesamtleiterin Heike Dachselt. Trotz anspruchsvoller Streckenführung hätten sich Vereine aus ganz Sachsen dem Vergleich gestellt. Eine Vielzahl von Helfern habe so eine würdige Ehrung erfahren. Landestrainer Skilanglauf, Rainer Ziron, hatte als Beobachter des Wettkampfes zuvor angeregt, die Strecke der Neun- und zehnjährigen von 4,3 auf 1,9 Kilometer zu verkürzen. Auch sollte der Wettkampf nur noch für Inliner ausgeschrieben werden, weil dies identisch sei mit dem Trainingsanforderungen in den Leistungszentren.
Verhaltene Resonanz auf Kreisspiele im Cross Marienberg, 28.05.2011. Die Lokalmatadoren Ines Köhler und Sebastian Beyer vom ATSV Gebirge-Gelobtland haben sich am Sonnabend beim 21. Gelobtländer Waldlauf die Pokale der Energieversorgung Marienberg (EVM) für die Zeitschnellsten (ab 19 Jahre) über fünf beziehungsweise zehn Kilometer gesichert. „Wir wollen mit unserem Engagement etwas für den Nachwuchssport in der Region tun“, so Frank Deutschmann von der EVM. Mit insgesamt wenig mehr als 100 Startern, darunter 80 aus dem Nachwuchsbereich, blieb die Resonanz bei den Kinder- und Jugendspielen des Erzgebirgskreises im Cross (bis 18 Jahre) unter den Erwartungen. „Die letzten zweimal war der Sten vor mir, heute war er gar nicht dabei“, blickte Pokalgewinner Beyer auf den Wettkampf. Für den gelernten Skilangläufer vom PSV Zittau war es zugleich der erste Lauf im ersten Tag als Mitglied beim ATSV. Titelverteidiger Sten Reichel vom TSV 1872 Pobershau musste mit einer noch nicht auskurierten Verletzung am Streckrand zuschauen, „vielleicht nächstes Jahr wieder“, so der Sportler. Bei den Frauen freute sich Ines Köhler über den erneuten Titelgewinn. „Ich wusste ja nicht, wie gut die Madlen drauf ist“. Madlen Teucher (ATSV) war erst Tage zuvor von der Eliteschule des Sports in Oberwiesenthal verabschiedet worden. „Ich habe mich jetzt voll auf das Abi konzentriert, da musste das Training erst mal etwas nach hinten rutschen“, erläuterte die Leistungssportlerin ihre „nur“ drittschnellste Zeit. Ich bin enttäuscht, gerade im kleinen Nachwuchsbereich könnten es viel mehr Starter sein, wir müssen da ernsthaft drüber nachdenken“, blickt Ursula Tanneberger vom TSV Olbernhau als Mitglied im Kreissportbund auf die verhaltene Resonanz von elf Vereine beziehungsweise Schulen. So sei der „Zschopauer Raum“ überhaupt nicht vertreten gewesen. Vielleicht sollten solche Spiele künftig in die Schulzeit gelegt werden, überlegte sie.
ATSV-Skilangläufer und Übungsleiter wurden zudem für die Ergebnisse bei der Sachsenmeisterschaft und der Deutschen Seniorenmeisterschaft nach vorn gerufen. Zu Auftakt der Feierstunden hatte Landrat Frank Vogel (CDU) vor den 230 geladenen Gästen, darunter zahlreiche WM- und Olympiateilnehmer, betont, dass Sportler der Region das internationale Niveau mitbestimmen würden und diese somit die „größten Werbeträger für den Landkreis“ seien. Vogel hatte noch am Mittwoch zuvor die Gelegenheit, vor dem Bundestag Konzepte aus dem Nachwuchsleistungssport zu erläutern, mit Verweis auf dringende dienstliche Angelegenheiten ausgeschlagen. SVS-Präsident Heiko Krause hatte auf die prekäre Situation im Nachwuchs-Leistungssport aufmerksam gemacht. So habe der Freistaat in seinem aktuellen Haushalt die investiven Zuschüsse für den SVS eingestellt.
Johanngeorgenstadt, Feb.2011. Sabine Morgenstern dreifache Sachsenmeister … Skilangläufer vom ATSV Gebirge-Gelobtland haben beim 21. Landesvergleich der Skilangläufer am Wochenende eine Punktlandung geschafft. In der Summe von Einzelentscheidungen im klassischen und freien Stil sowie bei den Staffeln bringt es der ATSV auf elf Gold- neun Silber- und sechs Bronzemedaillen. Mit drei Goldmedaillen verabschiedeten sich Sabine Morgenstern (AK 46) vom ATSV von den Spielen. „Es ist gekommen, was wir erwartet hatten“, bilanzierte für den ATSV Übungsleiter Danilo Schneeweiß, auch wenn es am Sonnabend mit dem Wachs ein „kleines Materialproblem“ gegeben habe, „die Ski haben nicht richtig Fahrt aufgenommen“. Er freue sich besonders über Xenia Lotzenburger, die als Einzige im Nachwuchsbereich nun Doppel-Sachsenmeisterin sei. Roy Seidel (AK 13) und Nick Fritzsch (AK 12) seien mit starken Auftritten in den Einzelwettbewerben regelmäßig mit vorn dabei gewesen. „Wenn du bei den starken Starterfeldern mit Platz sieben dabei bist, ist das o. k. “, so Schneweiß.
Marienberg, 06.02.2011. Beim Meilenberglauf der Skilangläufer am Sonntag im Wettkampfgebiet an den Rätzteichen sind Steffen Schneider vom SSV Neuhausen sowie Lokalmatadorin Sabine Morgenstern vom ATSV Gebirge-Gelobtland (beide AK 41-50) die schnellsten Zeiten über 24 Kilometer gelaufen. Über 12 Kilometer gingen die Pokale der Zeitschnellsten an Mike Fröhlich (AK 41-50) vom SSV Sayda sowie Justine Hengst (AK 19-30) vom SSV Neuhausen, über acht Kilometer an Paul Koch vom ESV Nassau sowie Vorjahressiegerin Johanna Franke (beide AK 14/15) vom Einsiedler SV. Noch am Sonnabend hatten die Aktiven vom ATSV ob der rapid schwindenden Schneemassen über eine Ansage nachgedacht, dies aber letztlich verworfen - und damit die richtige Entscheidung getroffen. "Die Strecke war super präpariert", sprach Hannes Reichel vom TSV 1872 Pobershau (1. der AK 51-60) die einhellige Meinung aller Teilnehmer aus. Übungsleiter Andreas Eigner vom Einsiedler SV bestätigte dies. "Dass wir kommen, stand nie in Frage, wir hatten uns ja einige Podestplätze ausgerechnet", so Eigner. 14 Sportler des Vereins hatten am Lauf teilgenommen, neun davon auf dem Podest gestanden. 111 Aktive aus 20 Vereinen hatten sich der 36. Auflage der klassischen Skilanglaufveranstaltung gestellt, weniger als man erwartet habe, blickte Abteilungsleiterin Gudrun Glöß auf die geringe Resonanz aus SSV Neuhausen, SG Holzhau und vom SSV Sayda. Der Siegerehrung wohnte als Schirmherr des Wettkampfes der Marienberger Oberbürgermeister Thomas Wittig (CDU) bei. Er wollte seine Anwesenheit beim Wettkampf 2012, dann mit Skiern und Startnummer, nicht bestätigen: "Ich kenne meine Grenzen, man muss nicht alles können", lachte er.
Marienberg, 09.01.2011. Die Lokalmatadoren Madlen Teucher (Damen 21) und Ronny Berthold (Herren 31) vom ATSV Gebirge-Gelobtland haben am Sonntag den 48. Pokallauf Rund um Marienberg mit den schnellsten Zeiten der Erwachsenen über 5 beziehungsweise 15 Kilometer gewonnen. Der Wettkampf war als Ranglistenvergleich des Landesverbandes eingestuft und damit Pflicht für den Nachwuchs sowie zweiter von acht Winter-Vergleichen zur Junior-Trophy-Erzgebirge. Madlen war ihre Enttäuschung über ihre Nichtnominierung für den zeitgleich in Oberwiesenthal laufenden Continentalcup noch anzumerken. „Meine Trainingsform steigt, aber trotz freier Startplätze habe ich keine Chance bekommen“, so die Sportlerin, die sich nun auf die Deutsche Meisterschaft am kommenden Wochenende konzentriert. Mit dem Wettkampf bei ihrem Heimatverein sei sie zufrieden, „die Strecke war trotz der warmen Witterung sehr gut präpariert“. Lena Zeise (AK 13) war mit dem Leibchen der Führenden im Landeskader an den Start gegangen. Die seit diesem Schuljahr am Leistungszentrum in Oberwiesenthal trainierende junge Dame musste sich zwar mit sechs Sekunden Rückstand zur Siegerin mit dem zweiten Platz begnügen, aber der reichte, um das gelbe Trikot zu verteidigen. Für den SSV Neuhausen zog Abteilungsleiter Volker Langer eine runde Bilanz. Allein des Trio aus Leonie, Laura und Luca Marie Prezewowsky habe für zwei erste und einen zweiten Platz gesorgt. Übungsleiter Frank Teucher vom ATSV hatte ebenso einen aus Ergebnissicht „sehr guten Wettkampf“ gesehen. Überzeugt hätten Xenia Lotzenburger (1. Platz AK 10) und Philipp Richter (2. Platz AK 12). Für den ATSV blickte Abteilungsleiterin Gudrun Glöß mit Verweis auf rund 250 Starter aus Vereinen von Dresden bis Klingenthal auf auf eine gelungene Veranstaltung. Insgesamt hatten sich Aktive des Gastgebers acht Gold- und Silberplätze sowie zehn Bronzeplätze gesichert. Sportler vom SSV Neuhausen waren mit vier Gold-, fünf Silber- und zwei Bronzewertungen dabei. Für einen weiteren ersten Platz hatte zudem der mehrfache Senioren-Weltmeisterschaftsteilnehmer Mathias Bergelt (ISG Satzung) in der AK 51 über zehn Kilometer gesorgt. Bereits am Tag zuvor hatte mit den Aschbergspispielen ein weitere Ranglistenlauf in Klingenthal angestanden, und auch bei diesem Sprintwettkampf punkteten die Sportler der Region. „In der AK 11 hat mich Roberto Matthes mit seinem dritten Platz überrascht“, so Langer. Insgesamt habe jeder der zehn eingesetzten Sportler Sportler „mehr als 100 Prozent gegeben“. Ärgerlich sei die nicht nachvollziehbare Herabstufung des zweiten Platzes von Anna-Maria Dietze (AK 12) auf den vierten gewesen. Lena Zeise war auf den Goldrang ihrer AK gelaufen. Für den ATSV lobte Teucher für die 16 Schützlinge des Vereins den Kampfgeist. Philipp Richter hatte sich in Finale Platz zwei der AK 12 erkämpft.
|
| © 2007 - 2012 ATSV Gebirge/Gelobtland e.V ... atsv-info.de wird u.a. gesponsert von -> www.dirkswebwelt.de und -> www.erzgebirge-im-web.de |