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... Nachrichten des ATSV Gebirge/Gelobtland e.V. im Jahr 2008
Marienberg OT Satzung, 13.12.2008. Ronny Berthold vom ATSV Gebirge-Gelobtland musste sich am Samstag beim Saisoneröffnungslauf Ski seines Vereins im Rennen um die schnellste Zeit der Männer über 15 Kilometer knapp Sven Forberger vom SV Großwaltersdorf geschlagen geben. Forberger hatte für die drei Runden a 5 Kilometer im klassischen Laufstil 51:07 Minuten benötigt, Berthold 38 Sekunden mehr. Bei den Frauen über fünf Kilometer ging dieser Titel erwartungsgemäß an Madlen Teucher (AK 17) vom ATSV. Die am Leistungszentrum in Oberwiesenthal trainierende Sportlerin nutzte den Wettkampf als weitere Trainingseinheit für den am Mittwoch in Österreich startenden Alpencup, für den sie sich im Ergebnis des Deutschland-Pokals vor wenigen Tagen auf dem Fichtelberg qualifiziert hatte. „Die Strecke war schwer und der Zieleinlauf sehr windanfällig“, bilanzierte sie. Mit ihr am Start war Vereins- und Trainingskollegin Sharon Gärtner. „Einen Muskelfaserriss habe ich auskuriert, jetzt muss ich wieder zur Trainingsgruppe aufschließen“, so die 16-Jährige. Im Landesverband als Nachwuchstalent hoch gehandelt wird Madlen Krauß vom ATSV. Die 1996 geborene junge Dame will ab kommendem Schuljahr ans Sportgymnasium nach Oberwiesenthal wechseln und Landestrainer Skilanglauf, Rainer Ziron, begrüßt dieses Vorhaben. Sie hatte sich in Satzung über drei Kilometer den Titel in der AK 13 gesichert. Mit rund 120 Startern aus 18 Vereinen hatte sich der ob der Schneesituation kurzfristig von Gelobtland nach Satzung verlegte Wettkampf dennoch als gut besucht erwiesen, freute sich der Vorsitzende des ATSV, Erich Oettel. Nebel, Sturm und eisige Temperaturen hätten vor allen von den Kampfrichtern vollen Einsatz gefordert. Die positive Resonanz von zahlreichen Eltern und Übungsleiterin rechtfertige jedoch auch im Nachhinein die Verlegung nach Satzung.
Marienberg, 27.09.2008. Der Neudorfer Heiko Hennig (WSC Oberwiesenthal) und die Steinbacherin Sophia Lötzsch sind beim zweiten Drei-Hübel-Lauf beim ATSV Gebirge-Gelobtland am Samstag mit 1:01,40 beziehungsweise 1:09,16 Stunden die schnellsten Zeiten über 14,2 Kilometer gelaufen. Als beste Starter der Region benötigten für den Lauf über Wilds- und Meilenberg sowie den Höhenzug am Schreiterbusch Lars Müller vom TSV 1872 Pobershau und Sabine Köhler vom ATSV 1:02,20 beziehungsweise 1:14,54 Sunden. Der Lauf war eingebettet in den 18. Herbstcrosslauf beim ATSV. Insgesamt hatten sich 99 Aktive von der AK fünf bis zur AK 71 dem Vergleich gestellt. Rund ein Drittel weniger als noch ein Jahr zuvor, wie die Abteilungsleiterin Ski des ATSV, Gudrun Glöß, bedauerte. Obwohl Terminspläne langfristig abgestimmt worden waren, war in Cämmerswalde zeitgleich ein Crosslauf ausgetragen worden. Positiv sei dennoch das Abschneiden ihres Vereins, der es auf insgesamt 18 erste Plätze gebracht habe. Einen Extra-Pokal und den Dank des ATSV nahm der Zöblitzer Roland Kaden (TSV Olbernhau) entgegen. Wie Wettkampfsprecher Bernd Helmert sagte, gehöre Kaden zu den Stammgästen des Crosslaufs in Gelobtland. Wie der 68-Jährige sagte, sei er insgesamt 33 Mal in Gelobtland im Start gewesen. Das Alter und die häusliche Mehrbelastung nach dem Tod der Ehefrau setzten aber Prämissen. Für ihn seien es deshalb die letzten fünf Kilometer gewesen.
Marienberg, 26.09.2008. Je drei Titel für den ATSV Gebirge-Gelobtland sowie die SG Holzhau, und je zwei für den SSV Neuhausen sowie den SSV Sayda sind das Ergebnis der in diesem Jahr erstmals ausgetragenen Wettkampfserie zur Junior-Trophy-Erzgebirge. Am Freitagabend wurden im Erlebnisbad Aqua Marien die Sieger der Trophy geehrt. Von sechs Wettkämpfen von Mai bis September mussten, um in die Gesamtwertung zu kommen, mindestens vier absolviert werden, höchsten fünf gingen in die Wertung. Ob immer unsichererer Winter richtete sich die Serie an bis 14-Jährige, und, wie es Stefan Göhler, Übungsleiter von der SG Holzhau, sagte, sie war: „Das beste, was dem Nachwuchssport in der Region seit langem passiert ist.“ Den Start setzte ein Crosslauf mit Hindernissen bei der SG Holzhau. Beim Sachsenman-Junior des Olbernhauer Vereins Pulsschlag-Erzgebirge im Juni waren Fertigkeiten mit dem Rad und beim Laufen gefragt. Schwimmen und Laufen wurden beim SSV Neuhausen im Juli abgefordert. Und Anfang August waren beim Erzgebirgs-Bike-Marathon in Seiffen die Mountainbiker gefordert. Ende August beim Brettmühlenlauf von TSV 1872 Pobershau und ATSV Gebirge-Gelobtland ging’s auf Inlinern und Skirollen über die Asphaltpiste, und schließlich setzte ein Biathlon aus Laufen und Ballzielwurf in Sayda im September den Schlusspunkt. Rund 800 Einzelstarts mit Aktiven aus weiten Teilen des Freistaates lagen da hinter den ausrichtenden Vereinen. Die Siegerehrung im Aqua Marien vereinte noch einmal knapp 100 Kinder sowie fast 80 Eltern und Übungsleiter. Unter den Gratulanten Hartmut Prill von der Sparkasse des Mittleres Erzgebirge. Er betonte, dass der Sinn der Sparkassenstiftung, eben die Förderung auch des Nachwuchssports, in der Serie offenbar sehr erfolgreich umgesetzt worden sei. Moderator Albrecht Dietze vom Pulsschlag-Verein, einer der Väter der Serie, sah ebenfalls einen vollen Erfolg, den es 2009 ausbauen gelte. Jeder der ausrichtenden Vereine habe in hohes Maß an Professionalität gezeigt. In den Tenor viel auch die Abteilungsleiterin Ski beim ATSV, Gudrun Glöß, ein. Die Vielseitigkeit komme offenbar an. Und auch für das Training im Skilanglauf sei ein vielseitig talentierter Sportler ein Zugewinn. Sie danke allen Trainern, die eine „enorme Mehrbelastung“ zur nun wieder anstehenden Wintersaison auf sich genommen hätten. Einer der erfolgreichen Sportler vom ATSV ist Roy Seidel. Er blickt auf je einen ersten und zweiten, zwei vierte und einen fünften Platz und damit nach der Punktwertung der Serie auf den Gesamtsieg der AK 9/10. Seit 2002 trainiert er beim ATSV, bezeichnet sich selbst mehr als den Läufertyp und war dennoch rundum von der Serie begeistert.
Sayda, 14.09.2008. Aktive der Region heimsten beim 35. Herbstcrosslauf am 14. September in Sayda zahlreiche Titel ein. Auf den SSV Neuhausen, ATSV Gebirge-Gelobtland und TSV Olbernhau entfielen allein 20 Treppchenplätze. In den Wettkampf eingebettet war der sechste und damit für 2008 letzte Lauf zur Junior-Trophy-Erzgebirge der bis 14-Jährigen. Und allein in diesem gut besetzten Bereich standen Neuhausener Sportler achtmal (zwei erste, zwei zweite und vier dritte Plätze), Aktive vom ATSV sechsmal (1/4/1) und vom Olbernhauer Verein einmal (1/0/0) auf dem Treppchen. Je nach Alter waren Crossstrecken zwischen einem und drei Kilometern zu absolvieren und auf jeder Distanz wartete ein Schießstand, an dem mit Tennisbällen eine Blechbüchse zu treffen war. Grund zur Freude hatte der Übungsleiter der Fünf- bis Neunjährigen des ATSV, Danilo Schneeweiß. Er wertete mit Blick auf zahlreiche Podestplätze seiner Schützlinge im Verlauf von sechs Wettkämpfen den Seriengedanken wie auch die –beteiligung daran als vollen Erfolg. Den Wettkämpfern wurden im Verlauf der Serie Fertigkeiten im Laufen, in der Geschicklichkeit beim Überwinden von Hindernissen, beim Radfahren, Schwimmen, auf Inlinern und Skirollern sowie zuletzt eben in Sayda auch beim Ballzielwurf mitten aus dem Lauf heraus abverlangt. Für den gastgebenden Saydaer Verein konnte nach dem Wettkampf Cheforganisator Sven Kaltofen ebenfalls eine optimistische Bilanz ziehen. Mit fast 200 Startern aus 15 Vereinen aus weiten Teilen des Freistaates liege die Resonanz knapp über dem Niveau der letzen Jahre. Vor allem im Nachwuchsbereich seien starke Zuwächse zu verzeichnen, was offensichtlich an der Einbettung der Junior-Trophy liege. Bei den „Großen“ hatte der in der AK 21 startende Mirko Eger vom Olbernhauer Verein Pulsschlag Erzgebirge seinen Vorjahrestitel als Gesamtschnellster über die zehn Kilometer in 35:56,5 Minute erfolgreich verteidigt.
Abschlusstabellen:
Marienberg, 31.08.2008. Der Brettmühlenlauf für Inliner und Skiroller vom 31. August in Pobershau und den Marienberger Ortsteilen Gebirge und Gelobtland ist von einem Novum gezeichnet. Bei den Männern müssen die Organisatoren vom TSV 1872 Pobershau und ATSV Gebirge-Gelobtland in der Disziplin mit Stöcke einen Pokal des Zeitschnellsten nachbestellen, denn nach 7,6 Kilometern kamen Sten Kaiser (AK 17/18) von der SG Klotzsche und Kevin Zemmrich (Jun.) vom SSV Sayda nach 18:59,8 Minuten zeitgleich ins Ziel. Schnellste Frau in dieser Kategorie war Cynthia Wiegand (AK 15/16, 22:40,1) vom Bockauer Skiverein. Sie hatte Lokalmatadorin Madlen Teucher (AK 15/16) vom ATSV Gebirge-Gelobtland keine Chance gelassen. „Die Cynthia ist mit so genannten Speedrollern gelaufen, da hast du keine Chance“, begründete Madlen den knappen Verweis auf Platz zwei. Beide junge Damen trainieren am Sportgymnasium in Oberwiesenthal. In der Disziplin ohne Stöcke gingen die Titel an Anne Fritzsch (AK 17/18) vom TSV 1872 Pobershau und Fabrice Anke (Herren 21) aus Witzschdorf. Der 6. Brettmühlenlauf für Inliner und Skiroller, zugleich der fünfte von sechs Wettkämpfen zur Junior-Trophy-Erzgebirge (JTE) der bis 14-Jährigen, hatte am Sonntag bei bestem Spätsommerwetter mehr als 220 Aktive von fünf bis 72 Jahre in das Wettkampfgebiet an den Rätzteichen gelockt. Teilnehmerrekord, wie Wettkampfsprecher Bernd Helmert deutlich machte. Die Siegerehrung nahmen als Schirmherr Marienbergs Oberbürgermeister Thomas Wittig sowie der Pobershauer Bürgermeister Michael Ost vor. „Keine Verletzungen, keine Zwischenfälle, Jubel“, war nach allen Wettkämpfen eine erschöpfte aber glückliche Heike Dachselt vom TSV 1872 Pobershau als Gesamtleiterin zufrieden. Ganz offensichtlich sei die Integration der Junior Trophy in den Brettmühlenlauf der Starterzahl sehr zuträglich, blickte sie auf meist knapp unter 100 Starter bei den Brettmühlenläufen der letzten Jahre. Ein dickes Lob gelte den vielen Helfern aus den Vereinen sowie den Angehörigen der Wehren in Gebirge und Pobershau. Und natürlich sei sie auch stolz auf die Nachwuchssportler des eigenen Vereins, die als Alpin-Sportler ein anderes Training absolvieren würden und dennoch in fast allen Altersklassen am Start gewesen seien.
Marienberg, 31.05.2008. 134 Aktive aus fast 20 Vereinen und Schulen beteiligten sich am Samstag beim 18. Gelobtländer Waldlauf. Dem zugleich als Kreiskinder- und jugendspiele gewerteten Crosslauf wohnte der Landestrainer Skilanglauf, Rainer Ziron, bei. „Na klar sind wir zufrieden, es standen doch alle oben“, freute sich nach dem Wettkampf ATSV-Nachwuchstrainerin Heike Teucher. Allein im Nachwuchsbereich hatte der Verein zehn Goldmedaillen „eingefahren“. Als „gutes Training“ für Sohnemann Bastian von der Grundschule Amtsberg hatte Ulrike Rogalski den Wettkampf gesehen. Bastian besucht beim Schwimmclub Chemnitz das Triathlon-Team, verriet sie. Birgit Förster von den Marienberger Netzbeißern war dagegen schon vor dem Start frustriert. Sie startete in der AK 46, aber zusammen mit Madeleine Lorenz (AK 21) vom TSV Buchholz, und der starken Läuferin ständig hinterher zu laufen, sei nicht ihr Ding. Weil in den Trainingsplan des Oberwiesenthaler Leistungszentrums passend, hatte sich Lokalmatadorin Madlen Teucher (AK 16) dem Wettkampf gestellt, und sie wurde - Spitzenpuls 211 - ihre Favoritenrolle gerecht. Die Siegerehrung wurde von ATSV-Vorsitzenden Erich Oettel sowie der Vizepräsidentin des Kreissportbundes, UrsulaTanneberger, vorgenommen.
Marienberg, 30.05.2008. Skirollerwettkampf
St. Moritz, 09.03.2008. Auch in diesem Jahr fuhren einige Sportler des ATSV nach St. Moritz bzw. Pontresina in die Schweiz zum alljährlich stattfindenden Engadin Skimarathon. Zum Jubiläumslauf, dem 40., trafen sich wieder ca. 12.000 begeisterte Langläufer und Langläuferinnen. Jedoch vermisste man die richtige "Feierstimmung". Außer der Neuheit des Halbmarathons und eines Marathonliedes boten die Veranstalter leider nichts Besonderes. Im Gegenteil macht die Organisation nachdenklich. So bezahlte ein Sportler die teuersten 2 Teebecher seines Lebens, da er sich für den Halbmarathon nachmeldete. Die 21 Kilometer kosteten sage und schreibe 84,00 EUR! Abwechslungsreich waren wieder die Tage vor dem Marathon. Der obligatorische Ausflug zum Moteratsch, welcher in diesem Jahr kaum eine Schneedecke aufwies, Startgeländesowie der Wettstreit beim Biathlon ließen die Tage trotz fehlenden Sonnenscheins kurzweilig vergehen. Bei schnellen Schneebedingungen wurden am Sonntag neue Spitzenzeiten erreicht. Ronny Berthold und André Helmert gehörten zu den schnellsten Läufern unseres Vereins. Auch alle anderen Teilnehmer haben gute bis sehr gute Zeiten erzielt und konnten sich zum Teil trotz der wenigen Trainingsstunden in diesem Winter behaupten. Ein besonderer Dank gilt wiederum der Familie Nitsche, welche die Fahrt mit den Großwaltersdorfern und die Unterkunft im Bunker in Pontresina organisierten.
Oberwiesenthal, 03.02.2008. Mit 25 Medaillen, darunter neun goldenen, kehrten Skilangläufer vom ATSV Gebirge-Gelobtland (9/10/4) und dem TSV 1872 Pobershau (0/0/2) von den Sachsenmeisterschaften auf dem Fichtelberg vom 1. bis 3. Februar zurück. Zwei Sachsenmeistertitel in den Einzelentscheidungen hatte sich zudem der beim SSV Neuhausen eingetragene Satzunger SiegerehrungMathias Bergelt erkämpft. Insgesamt hatten sich rund 350 Aktive aus mehr als 30 Vereinen dem vom ATSV ausgerichteten Landesvergleich gestellt. Aus vielen sehr guten und guten Leistungen heraus ragt bei den Sportlern vom ATSV die Marienbergerin Sindy Beyer (AK 21) heraus. Die als Trainerin am Leistungszentrum in Oberwiesenthal angestellte Sportlehrerin gewann die Entscheidungen im freien wie im klassischen Stil und sie verpasste mit der Staffel (Katrin Klaus, Ines Köhler, Sindy Beyer) nach der Klingenthaler Staffel den dritten Titel um 42 Sekunden. Vom selben Verein lief Juniorin Claudia Schalling im Freistil auf eine starken zweiten Platz und klassisch sowie mit der Staffel (Kati Köhler, Sarah Albrecht, Claudia Schalling) auf den Sachsenmeistertitel. Mit dem Titel im Freistil sowie zweiten Plätzen klassisch und mit der Staffel verpasste die Pobershauerin Sabine Morgenstern (AK 46) ebenso wie Sabine Köhler (AK 41) aus Marienberg-Gebirge (1., 2., 2.) diese Bilanz knapp. Die Reaktionen unter den Sportlern nach dem klassischen Lauf vom Sonntag waren geteilt. Hannes Reichel vom TSV 1872 Pobershau war sehr zufrieden mit seinem Ski, „und für einen Leichtathleten geht’s“, fügte er mit Verweis auf den dritten Platz der AK 56 hinzu. Sindy Beyer begründet das gute Abschneiden mit Blick auf ihren Trainerjob beim Olympiastützpunkt: „Du bist mehr in Bewegung, als wenn du nur im Büro sitzt.“ ISabine Köhlerhre Vereinskollegin Sabine Köhler war „nur“ Zweite in der klassischen Loipe geworden. „Klassisch ist nicht so mein Ding, da fehlt mir die Technik“, am liebsten laufe sie ohne Ski. Junior Markus Knoll, Sachsenmeister vom Freitag, hatte gleich nach dem Start einen Rempler von hinten erhalten, war gestürzt und hatte deshalb das Rennen beenden müssen. Nicht wunschlos glücklich war für den ATSV Nachwuchstrainer Frank Teucher. Am Freitag seien die erhofften Leistungen Trainer Frank Teuchergekommen, am Samstag nicht. Der technische Delegierte des Ski Verband Sachsen (SVS), Reinhard Distelmeier, stellte den Organisatoren des ATSV ein dickes Lob für die reibungslose Organisation aus. Markus KnollÜber Erwarten gut sei zudem die Startbeteiligung vor allem in den Nachwuchsaltersklassen gewesen. Nach allen Wettkämpfen am Sonntagnachmittag verwies Gesamtleiter Gunter Schmieder vom ATSV auf einen runden Wettkampf, zu dessen Gelingen zahlreiche Kampfrichter und Helfer des ATSV maßgeblich beigetragen hätten. Aus den Vereinen hätten ihn nur lobende Worte erreicht. Nur unter Einbeziehung eines großen ehrenamtlichen Engagements werde man den Wettkampf hoffentlich mit einem leichten finanziellen Plus beenden. Eben mit Blick auf die Finanzen hoffe er auf Unterstützung durch den Landesverband. Ein großer Dank gelte in diesem Zusammenhang der Sparkasse Mittleres Erzgebirge, dem Busunternehmen Meyer/Wenzl sowie dem gastgebenden WSC Oberwiesenthal. Der Landesmeisterschaft wohnte neben anderen SVS-Präsident Heiko Krause und der Marienberger Bürgermeister Thomas Wittig bei.
Marienberg, 06.01.2008. Der 45. Pokallauf Rund um Marienberg beim ATSV Gebirge-Gelobtland zog fast 200 Aktive aus 32 Vereinen des Freistaates in das Wettkampfgebiet an den Rätzteichen. Der Titel des Zeitschnellsten über 15 Kilometer ging an Steffen Schneider (Herren 36) vom SSV Neuhausen. Bei den Damen über fünf Kilometer war Lokalmatadorin Sindy Beyer (Damen 21) nicht zu schlagen. 14 Mal standen Sportler vom ATSV bei der Siegerehrung auf dem obersten Treppchen, immer noch dreimal Aktive des ohne Nachwuchssportler angereisten SSV Neuhausen. „Die Strecke war gut, der Berg hat mir nichts ausgemacht“, freute sich Sindy Beyer im Ziel. Die Trainerin am Oberwiesenthaler Leistungszentrum hatte zwar im Rennen um die schnellste Zeit im Nachwuchsbereich einigen Läuferinnen den Vortritt lassen müssen, diese finden aber keinen Eingang in die Wertung der Damen. Die ATSV-Aktiven hatten die Strecke wegen Schneemangels kurzerhand aus dem Wald auf die Wiesen an den Rätzteichen verlegt, die Männer mussten so über 15 Kilometer sechs Runden laufen. Der so bis zu sechsmal zu absolvierende Anstieg wurde von den Athleten mehr oder weniger gut absolviert. „Eine gute Strecke, auch wenn ich lieber 15 Kilometer in einer Runde laufen würde“, so Junior Felix Rößler vom SSV Neuhausen. Er hatte sich für die Herren gemeldet und damit sein Lauflimit von zehn auf 15 Kilometer erhöht, denn „ich will den Pokal des Zeitschnellsten“. Daraus wurde jedoch nicht, „nur in den ersten zwei Runden lief der Ski gut“, so der Sportler nach dem Wettkampf. Sebastian Bech (20) vom SSV Geyer hatte noch im Sommer an gleicher Stelle beim fünften Brettmühlenlauf für Inliner und Skiroller auf dem obersten Treppchen gestanden und der Werkzeugmacherlehrling rechnet sich auch diesmal gute Chancen auf die schnellste Zeit über 15 Kilometer aus, denn „mich hat keiner überholt“. Die Steigung sei in Ordnung, aber die vielen Spurwechsel durch die Läufer auf der Strecke doch etwas nervig. Auch er musste seine Hoffnungen aber begraben. Wettkampfchef Bernd Helmert bedauerte, dass Sportler vom SK Dresden-Niedersedlitz wegen Blitzeis kurzfristig noch hatten absagen müssen. Rund 20 Starter mehr wären es sonst noch einmal gewesen. Die Abteilungsleiterin Ski des ATSV, Gudrun Glöß, hatte dennoch allen Grund, auf einen fast rundum gelungenen Jubiläumslauf zu blicken. Viele fleißige Hände hätten aus der dünnen Schneedecke eine gut befahrbare Loipe gemacht. Sie bedaure die Entscheidung des Freiberger Kreissportbundes, zeitgleich die dortige Kreismeisterschaft durchzuführen. Wenigsten im Nachwuchsbereich seien zahlreiche Aktive aus dem Freiberger Raum zu vermissen gewesen.
Januar 2008. Der Skiverband Sachsen e.V. hat den ATSV Gebirge/Gelobtland e.V. mit der Austragung der Sachsenmeisterschaften im Skilanglauf 2008 beauftragt. Die Vorbereitungen hierzu laufen bereits. Wir hoffen, dass die Meisterschaften in dieser Saison in Marienberg ausgerichtet werden können. |
Momente 2008 |
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