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... Nachrichten des ATSV Gebirge/Gelobtland e.V. im Jahr 2005
Sayda. Beim Silvesterlauf in Sayda holten sich Skilangläufer vom SSV Neuhausen neben weiteren vorderen Platzierungen insgesamt acht erste Plätze. Der ATSV Gebirge-Gelobtland brachte es auf immerhin fünf erste Plätze. Der Lauf erwies sich einmal mehr als Magnet für Top-Athleten des Freistaates. So konnte Wettkampfchef und Abteilungsleiter Ski des SSV Sayda, Sven Kaltofen, mit dem Heidersdorfer Tom Reichelt und Benjamin Seifert vom SV Hammerbrücke zwei beim WSC Oberwiesenthal trainierende Sportler begrüßen, die bereits auf Weltcuperfahrung blicken können. Erwartungsgemäß dominierten die Oberwiesenthlaer Leistungssportler das Feld der Herren der AK 21. Seifert landete nach 15 Kilometern im Duathlon (7,5 Kilometern klassisch, Skiwechsel und anschließend 7,5 Kilometern Freistil) mit der gesamtschnellsten Zeit einen souveränen Sieg. Der gesundheitlich angeschlagene Reichelt lief als dritter dieser Altersklasse mit der viertschnellsten Gesamtzeit ins Ziel. Seifert wie Reichelt sollen am kommenden Wochenende beim Weltcup in Estland zum Einsatz kommen, jedoch muss Tom heute (am Montag) erst einmal zum Arzt…
Beim Eröffnungslauf des ATSV Gebirge-Gelobtland setzten sich am Samstag die favorisierten Skilangläufer in Szene. Bei den Männern gab sich der Satzunger Mathias Bergelt, Jahrgang 1956, (SSV Neuhausen) nur dem 23 Jahre jüngeren Stefan Göhler von der SG Holzhau mit sieben Sekunden geschlagen. Bei den Frauen setzten sich die beiden Sportgymnasiastinnen des ATSV, Madlen Teucher und Sharon Gärtner auf Platz eins und zwei am besten in Szene. Sie dominierten den ab der AK 16 in nur einer Altersklassenwertung ausgeschriebenen Wettkampf, obwohl beide erst 1992 geboren sind. Die unsichere Witterung hatte die Organisatoren zu Einschnitten im Programm des aus klassischen und Freistil-Verfolgungslauf geplanten Wettkampfes gezwungen. So liefen die Männer zwar früh die geplanten zehn, nachmittags aber nur fünf statt zehn Kilometer Freistil. Die Frauen mussten nach den geplanten fünf klassischen Kilometern nur noch drei statt fünf Freistilkilometer absolvieren. Die Zeiten aus dem klassischen Wettkampf bildeten die Basis für die Startreihenfolge des Freistilwettkampfes, der von den Organisatoren Erfindungsgeist verlangte. Denn in der Pause zwischen beiden Wettkämpfen wurden auf einer langen Papierrolle die Startnummern- und Zeiten vermerkt, die fortlaufend mit den einzelnen Starts weitergrollt wurde. Der Sportler hatte so über eine Uhr im Startbereich stete Kontrolle über seinen Startzeitpunkt, der zusätzlich von Kampfrichtern überwacht wurde. Mit knapp 50 Startern aus sechs Vereinen war die Resonanz wohl auch ob des Wetters zwar unter den Erwartungen des Gastgebers geblieben, die Sportler machten es mit Kampfgeist wett. So verpasste Rico Glöckner (1988) vom SSV Neuhausen auf Platz fünf den Sprung aufs Treppchen nur knapp. Bei den Frauen stellte mit Sabine Morgenstern (1961) vom gastgebenden Verein auf Platz drei eine ehemalige Sportschülerin ihre gute Saisonvorbereitung unter Beweis. Ihr fehlten nach zwei Wettkämpfen und insgesamt acht Kilometern nur 1:35 Minuten zur Siegerin. Nur 20 Sekunden "schlechter" war mit Ines Köhler vom ATSV eine weitere Ex-Sportgymnasiastin ins Ziel gekommen. Die Studentin war dennoch mit ihrem Abschneiden zufrieden, zumal sie bisher kaum habe auf Skiern trainieren können. Ärgerlich war dagegen die Wettkampfbilanz für die Schwestern Juliane (AK 17/18) und Laura Krause (AK 14) vom ATSV. Juliane hatte den Wettkampf nach dem klassischen Teil mit einer vom Volleyball herrührende Armverletzung beenden müssen. Laura musste ebenfalls nach dem klassischen Wettkampf mit Atemproblemen den Freistilvergleich absagen.
Trotz der Vier-Hübel-Tour in Oberwiesenthal sah der dritte Brettmühlenlauf am Sonntag eine erneute Starterzunahme gegenüber dem Vorjahr. Diesmal sollten die Organisatoren von TSV 1872 Pobershau und ATSV Gebirge-Gelobtland rund 130 Inliner- und Skirollersportler sehen. Mit der drittschnellsten Gesamtzeit sicherte sich Lokalmatador Markus Schreiter (Herren 21) ein ausgezeichnetes Ergebnis auf dieser Strecke. Bei den Männern ohne Stöcke ging der Titel des Zeitschnellsten an einen Eisschnelläufer vom Chemnitzer EC, der schon aus der Distanz ob seines Laufstils gut zu erkennen war. Bei den Frauen ohne Stöcke holte sich Juliane Krause (AK 17/18) vom ATSV den Titel der Zeitschnellsten. Auf der Distanz über 4,3 Kilometer ließen bei den jungen Damen mit Stöcken erwartungsgemäß Madlen Teucher auf Platz eins und, mit nur zwei Zehntelsekunden Rückstand Sharon Gärtner auf Platz zwei (beide ATSV Gebirge-Gelobtland) nichts anbrennen. Ihre Zeiten sollten auch von den Vertretern des starken Geschlechts nicht getoppt werden. Unter anderem aus dem Raum Senftenberg, Klotzsche, aus Chomutov und Klingenthal hatten Sportler für den Lauf gemeldet. Sabine Köhler vom ATSV brachte die Anforderung des Laufes über den Böttcherberg auf den Punkt:"Wer nach dem Böttcherberg noch nicht breit ist, der ist selber dran schuld." Der fast 60-jährige Günter Frohs aus Mittelsaida hatte sich erst am Tag zuvor 25 Kilometer beim Skirollerwettkampf in Sayda "genehmigt". Er musste diesmal den Lauf mit einem gebrochenen Stock vorzeitig beenden. Nicht so Claus Hengst vom SSV Neuhausen. Der 68-Jährige lief, ebenfalls nach 25 Sayda-Kilometern, einen Tag später auf Platz zwei der AK ab 61. "Die Taktik, am Böttcherberg mit klassischen Rollern hoch zulaufen hat sich bewehrt", bilanzierte Hengst im Ziel auf die Rücklaufbremse dieser Roller verweisend. Die Siegerehrung nahmen neben Schirmherrn Landrat Albrecht Kohldorf auch Vertreter der Stadt Marienberg und der gemeinde Pobershau vor.
Marienberg, 28.05.2005. Fast 200 Starter aus mehr als zwei Dutzend Vereinen sollten den Frühjahrscross im Wettkampfgebiet an den Rätzteichen zu einer rundum gelungenen Veranstaltung qualifizieren. Der offene Wettkampf wurde zugleich als Kreiskinder- und Jugendspiele im Cross gewertet. Moderator Bernd Helmert konnten unter anderem Sportler aus Litvinov und Osek begrüßen. Doch während die Tschechen zu den Neulingen gehörten, ist Roland Kaden (AK 66) einer der Stammgäste des Wettkampfes. Von den bisher 15 Läufen war er nur einmal nicht am Start. Den Alterspräsidenten stellte einmal mehr Lothar Enderlein vom Olbernhauer Verein Pulschlag Erzgebirge. Er hatte als Einziger der AK 76 die fünf Kilometer unter die Füße genommen. Eine Woche zuvor waren es bei seinem bereits 30. Rennsteiglauf auf der Halbmarathondistanz deutlich mehr. Mit Pulsschlag-Mann Mirko Eger hatte ein weiterer Rennsteigläufer den Weg in das Wettkampfgebiet an den Rätzteichen gefunden. Er hatte die Distanz über zehn Kilometer mit der gesamtschnellsten Zeit absolviert. Bei hochsommerlichen Wetter sollte sich die 300 Meter lange Steigung zum Start- und Zielgelände als echte Herausforderung erwiesen, die Eger im Ziel und noch außer Atem mit den Worten kommentierte: "Musst du eigentlich nicht haben." Bei den Frauen hatte über fünf Kilometer Sabine Köhler (AK 41) vom ATSV ausgezeichnete Trainingsform bewiesen. Nur die in der AK 15 startende Franziska Mehner vom SSV Sayda war schneller als sie. Mit nur 17:58 Minuten über fünf Kilometer hatte zudem Alexander Illgen (AK 17/18) vom TSV Olbernhau einmal mehr Überfliegerfähigkeiten bewiesen. Kein anderer Sportler kam auch nur in die Nähe dieser Zeit. Dem Wettkampf wohnten der Präsident und der Geschäftsführer des Kreissportbundes, Klaus Baumann und Stefan Haase, sowie der Landestrainer Skilanglauf, Rainer Ziron, bei.
Zöblitz, 16.04.2005. Die besten Sportler des ATSV Gebirge-Gelobtland wurden zur Abwinterveranstaltung am Sonnabend im "Schwarzen Bären" geehrt. Mit je 19 absolvierten Wettkämpfen belegten dabei zwei Nachwuchstalente punktgleich den ersten Platz. So konnte sich Madlen Teucher aus Marienberg-Gebirge und Sharon Gärtner aus Lauta über die Ehrung durch die Abteilungsleiterin Ski, Gudrun Glöß, freuen. Tradition hat die Abwinterveranstaltung der Skisportler des ATSV Gebirge-Gelobtland. Traditionell gehört dazu die Ehrung der Besten der zurückliegenden Wettkampfsaison und das Schneeverbrennen als Zeichen, dass nun die weiße Jahreszeit endgültig vorbei ist. Unter fast 50 Ausgezeichneten waren mit Sabine Nitsche und Madlen Teucher (erste Plätze) sowie Sabine Morgenstern und Sabine Köhler (zweite Plätze) auch Sportlerinnen, die bei der Deutschen Seniorenmeisterschaft beziehungsweise Sachsenmeisterschaft im Skilanglauf Medaillen für den Verein erkämpft hatten. Doch nicht nur die besten Sportler erfuhren eine Ehrung sondern auch verdienstvolle Übungsleiter, Kampfrichter und Helfer, ohne die vieles nicht möglich wäre, wie Abteilungsleiterin Ski, Gudrun Glöß, festgestellt hatte. Ein Sportverein wird an seinen Leistungen gemessen, hatte sie weiter ausgeführt. etztlich fließe auch nur beim Erbringen von Leistung aus verschiedenen Quellen Geld. Auch diesbezüglich habe man Grund, Stolz auf das erreichte zu sein. Ein Aspekt der geleisteten vorbildlichen Nachwuchsarbeit sei, dass der Verein erneut als Talentstützpunkt des Landesskiverbandes eingestuft wurde. Insgesamt blicke man auf 13.093 Kilometer, die mit verschiedenen Transportmitteln zu Wettkämpfen gefahren worden. An 30 Sommer - und 39 Winterwettkämpfen war der Verein präsent. Mehr als 160 Mitglieder zählt die Abteilung Ski. Gudrun Glöß hatte denn in ihren Eröffnungsorten allen Grund, sich über die fast 150 Gäste des Abends zu freuen.
Marienbegr, 06.02.2005. Er ist einer der großen alten Volksläufe des Kreises, dessen Wirkung sich Sportler aus weiten Teilen des Freistaats nichts verschließen können. Der 30. Marienberger Meilenberglauf sah am Sonntag rund 200 Aktive aus zwei Dutzend Vereinen im Kampf um die Medaillen über acht, 12,5 und 25 Kilometer.
Marienberg, 05.02.2005. Genau 100 Zielläufer konnten die Organisatoren der 42. Ausgabe des Pokallaufs Rund um Marienberg begrüßen. Die Zeitschnellsten über 15 beziehungsweise fünf Kilometer stellten Mathias Bergelt (Herren 46, SSV Neuhausen) und Sabine Morgenstern vom gastgebenden ATSV Gebirge-Gelobtland. Als Pokalverteidiger aus 2004 waren Kai Uwe Reißig (SC Norweger Annaberg) und Beatri-ce Grämer (ATSV Gebirge-Gelobtland) nicht am Start. Anfang Januar wegen Schneemangels schon einmal ausgefallen, hatten trotz König-Luwig-Lauf in Bayern, trotz Kammlauf von Sayda nach Holzhau und, als Pflichtveranstaltung für den Landeskader, trotz Schülercups in Klingenthal Skilangläufer aus fast einem Dutzend Vereinen den Weg ans Tourismuszentrum im Marienberger Ortsteil gefunden, wo einmal mehr viele fleißige Hände des ATSV für einen Runden Ablauf sorgten. Und es sollte vorn vornherein das Duell von zwei Frauen und zwei Männern werden. Mathias Bergelt, der große alte Mann aus den Wäldern um Satzung wollte es noch einmal wissen. Eigentlich wa-ren in seinem Alter nur noch zehn Kilometer zu laufen, aber er hatte für eine jüngere Altersklasse gemeldet um auf die 15er Distanz zu kom-men. Ihm Paroli zu bieten stand mit Markus Schreiter vom ATSV Ge-birge-Gelobtland ein Sportstudent in der Loipe, der als Nicht-Crosser immerhin in 2004 auf den Gesamtsieg im Westsachsenlaufcup blickt. Der Jugend geschuldet, musste Schreiter als "Hase" zwei Minuten vor Bergelt in die klassischen Loipe, und der alte Fuchs Bergelt nutzte diesen Vorteil konsequent. Beim ersten Rundendurchlauf nach fünf Kilo-metern waren die 120 schon auf wenig mehr als 30 Sekunden ge-schrumpft. Im Ziel sollte Schreiter zwar als erster nach 15 Kilometern über die Linie kommen, aber an seinen Skienden reichte es Bergelt für die gesamtschnellste Zeit. Ebenso offen war das Duell von Sabine Morgenstern gegen ATSV-Vereinskollegin Sindy Beyer. Die Verwaltungsangestellte aus der AK 41 und die Studentin der Sporttherapie in der AK 21. "Mal sehen was wird", hatte die gegenwärtig voll im Prüfungsstress stehenden Marienbergerin noch unmittelbar vor dem Lauf gesagt, der zudem erst ihr dritter "Besuch" in diesem Winter auf Skiern sei. Auch Sindy musste eher in die Loipe, auch sie hatte somit keinen Vergleich, lief nur gegen sich und gegen müde Muskeln und verlor. Am Ende sollten der Studentin 17 Sekunden auf Morgenstern fehlen. "Es lief gut" kommentierte die Gesamtschnellste im Ziel, ohne da schon von ihrem Erfolg zu wissen. |
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