ATSV Gebirge/Gelobtland e.V. - Vereinsnachrichten 2004 Impressum
ATSV Gebirge/Gelobtland e.V.
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... Nachrichten des ATSV  Gebirge/Gelobtland e.V. im Jahr 2004

atsv 130 Crossläufer trotzen Schmudelwetter

Marienberg, 25.09.2004. 130 Sportler aus einem Dutzend Vereine ließen auch den 14. Herbstcrosslauf des ATSV Gebirge-Gelobtland zu einer runden Veranstaltung werden. Als Schnellste über die Königsdistanzen schrieben sich über fünf Kilometer Elisa Goetz (AK 15) vom SSV Sayda (22,01 Minuten) und über zehn Kilometer Sten Reichel (35.59, AK 21) vom Verein Pulsschlag Erzgebirge aus Olbernhau in die Analen des Laufes ein. Für die besten Ergebnisse für den ATSV sorgten Sabine Köhler (23.30, AK 36) und Frank Schröter (40.46, AK 41). Die üblichen Arbeiten bei der Anmeldung im Rechenbüro, die üblichen Handgriffe beim letzten Schliff an Start und Ziel, das Übliche wie vor jedem Wettkampf und außerdem immer wieder die besorgten Blicke der Organisatoren des ATSV zum Himmel. Und der hielt diesmal, wofür das Erzgebirge bekannt ist. Strömender Regen sollte die Wettkämpfer begleiten. Umso mehr beachtenswert, dass Sportler und Helfer aus allen Vereinen der bösen Ahnung einer immer mehr verweichlichenden Jugend eine klare Abfuhr erteilten. Gerade im Nachwuchsbereich waren die Starterfelder meist gut besetzt. Auch aus Sayda, Großwaltersdorf und Neudorf hatte man den Weg nicht gescheut. Während des Wettkampfes kam das Blut eh in Wallung und gleich danach warteten in den trockenen Räumlichkeiten des Tourismuszentrums auch trockene Sachen.

atsv Brettmühlenlauf wächst, zweite Auflage sieht bereits 160 Starter

Marienberg/Pobershau, 29.08.2004. Lutz Preußler von der Sportwelt Seiffen ist der Gewinner des zweiten Brettmühlenlaufs für Inlineskater und Skiroller. Preußler (Herren 21) war in der Kategorie "mit Stöcken" die sieben Kilometer von der Pobershauer Brücke über den Böttcherberg nach Marienberg-Gelobtland in 18:02,7 Minuten gelaufen.
In der weniger stark besetzten und im Tal an der namensgebenden Gaststätte Rätzens Brettmühle vorbei führenden Kategorie ohne Stöcke war der Mildenauer Sven Ullmann (Herren 21) als Schnellste unterwegs. Bei den Frauen sicherten sich die Pokale der Zeitschnellsten Marika Nitsche (Damen 21, ohne Stöcke) aus Marienberg-Gebirge (SV Großwaltersdorf) und Theres Wolf (AK 15/16, mit Stöcke) vom SSV Geyer. "Ich konnte die letzten Wochen ordentlich trainieren, das hat schon gepasst", kommentierte Preußler seinen Gesamtsieg. Der Skisportler steht mitten in den Vorbereitungen auf einen Weltcuplauf in drei Wochen in Italien. Preußler würdigte die Leistung des Satzunger Mathias Bergelt. Bergelt hatte sich mit der zweitschnellsten Gesamtzeit den Sieg in der AK 41 gesichert. "Auf der geraden Strecke ist es eine Technikfrage, da laufen mir die Jungen davon", so der Oldie. Er habe am Berg Biss gezeigt.
Nach den Altersklasse verschieden mussten die Sportler jeweils in den Kategorien mit beziehungsweise ohne Stöcke Strecken über knapp drei, viereinhalb, sieben (mit Stöcke) und siebeneinhalb (ohne Stöcke) Kilometer absolvieren. Gemeinsamer Zielpunkt aller Distanzen war beim Tourismuszentrum im Marienberger Ortsteil Gelobtland. Bange blicke zum Himmel hatten die Startvorbereitungen geprägt, aber das Wetter ließ die Durchführung des Wettkampfs zu. Die Koordinierung des Busshuttles vom Ziel zu den Startpunkten an der Wildenburg, am Pobershauer Wildsbergstadion und an der Pobershauer Brücke, die Erfassung von Nachmeldungen in Rechenbüro, die Absperrung der Straßen, die medizinische Sicherstellung - hunderte Dinge waren durch Vereinsmitglieder und Helfer zu regeln, um den Wettkampf rund laufen zu lassen. Die Sportler revanchierten sich mit Bestleistungen. Waren es vor einem Jahr noch knapp über 100 Starter, so diesmal schon rund 160. Klar ist schon jetzt, dass die dritte Auflage des Laufes Ende August 2005 Veränderungen bringen wird. So müsse der Zieleinlauf ebenso überdacht werden wie die zeitliche Startabfolge, so die Power-Frauen der beiden Vereine, Heike Dachselt und Gudrun Glöß. Und auch bei den Straßensperrungen müsse man mit Blick auf die Sicherheit der Sportler konsequenter zu Werke gehen. Insgesamt könne man aber einen sehr erfolgreichen Wettkampf bilanzieren. Der Siegerehrung wohnten Vertreter des Landkreises und der Gemeinde Pobershau bei.

Ski Kreismeisterschaft setzt Schlusspunkt unter Skilanglaufwochenende

Marienberg, 07.03.2004. Die Kreismeisterschaft im Einzel und für die Staffeln setzte am Sonntag den Schlusspunkt unter ein anstrengendes Wochenende für Organisatoren und Helfer des ATSV Gebirge/Gelobtland. Mit den Eltern zum Gottesdienst in die Kirche oder mit dem Verein zum Wettkampf? Die Beantwortung dieser Frage viel höchst unterschiedlich aus und einige der Vereine erreichten erst zu den am Nachmittag anstehenden Staffelentscheidungen ihre "Sollstärke". Andere Sportler konnten ob freier Wahl der Bürgermehrheit gar nicht an der Meisterschaft teilnehmen, weil eben Neuhausen nicht mehr zum Kreis gehört - was nicht nur von den Neuhausener Sportlern bedauert wurde.
Und wieder andere Vereine waren dabei, weil es eben seit Jahren Pflicht ist, Wettkämpfe beim Nachbarn wahrzunehmen. Das galt auch für die Wettkämpfer vom TSV Olbernhau, bei denen eine nimmermüde Ursula Tanneberger maßgeblich die Geschicke mitbestimmt.
Die Aktiven dankten dem Engagement des Ausrichters mit zahlreichen Bestleistungen. So hatte in den Einzelentscheidungen Andre Helmert vom ATSV (Herren 21) seine gute Form einmal mehr mit der Bestzeit über 15 Kilometer untermauert. Bei den Damen über fünf Kilometer präsentierte sich ebenfalls vom gastgebenden Verein, wie schon am Vortag beim Meilenberglauf, Sabine Morgenstern (AK 41) in bestechender Form. Sie verwies in 20:09,1 Minuten Kati Beyer (Damen 21, 21:15,0) vom Verein Pulsschlag Erzgebirge Olbernhau und ihre Vereinskollegin Sabine Köhler (Damen 36, 21:31,6) auf die Plätze. Rund 120 Wettkämpfer hatten für diese Entscheidungen gemeldet.
Die Staffelwettkämpfe riefen ob im Sonnenlicht weicher, im Wald aber weiter vereister Loipe die Wachsexperten auf den Plan. Aus dem großen Starterfeld der Herren über dreimal fünf Kilometer holte sich die Staffel ATSV I (Tobias Ehrig, Maik Rösch, Andre Helmert) den Titel. Helmert hatte als Schlussläufer nach Vereinskollegen Markus Schreiter (Staffel ATSV II, 16:22,2) in 16:31,3 Minuten die zweitschnellste Rundenzeit hingelegt und seiner Staffel mit 53,8 Sekunden Vorsprung auf ATSV IV den Sieg gesichert. Bei den Frauen über dreimal drei Kilometer erwies sich die Staffel der Jugend AK 16 bis 18 vom ATSV (Juliane Krause, Susan Schmieder, Rebecca Löschner) als schnellste. In 12:59,9 war Rebecca zugleich die schnellste Rundenzeit der Frauen gelaufen. Ein Fotofinish gab es bei den jungen Damen der AK 12/13 zwischen den Staffeln vom ATSV I und II. Auf der Zielgeraden gingen als Schlussläuferinnen Michaela Barthmann und Sarah Albrecht Kopf an Kopf über die Ziellinie - Platz eins für beiden Staffeln.

Ski Pokale der Zeitschnellsten neu vergeben

Marienberg, 06.03.2004. Tom Reichelt aus Heidersdorf (WSC Oberwiesenthal) und Sabine Morgenstern vom gastgebenden ATSV Gebirge-Gelobtland sind die Zeitschnellsten über 25 Kilometer des 29. Meilenberglaufs.
Die traditionelle Skilanglaufveranstaltung hatte am Sonnabend wohl auch ob des am selben Wochenende in Schweden stattfindenden Wasa-Laufs mit 150 Läufern 50 weniger als im Jahr zuvor in das Wettkampfgebiet an den Rätzteichen gelockt, dem zähen Ringen um die Plätze tat dies jedoch kaum Abbruch. Noch vor wenigen Tagen war der Heidersdorfer Sportsoldat Reichelt bei der Weltmeisterschaft der U23 in Salt Lake City gestartet und dort mit seiner Leistung absolut nicht zufrieden. "Ich bin als Bester der deutschen Mannschaft hingefahren und als schlechtester zurück gekommen", sagte der Sportler. Die Gastrolle an den Rätzteichen war für ihn ein Training und für die Konkurrenz ein "gesetzter" erster Platz. Der Weltcupteilnehmer wurde seiner Favoritenrolle gerecht und sicherte sich mit 1:10:19,3 den Pokal des Zeitschnellsten. Seine Toppform untermauerte einmal mehr Andre Helmert vom ATSV. Sieben Jahre älter als Tom, hatte Andre im Ziel mit der zweitschnellsten Zeit nur 1:30,7 Minuten Rückstand auf den Favoriten. Aber Helmert wiegelte ab: "Der Tom hat sich ein bisschen ausgeruht." Mit Platz fünf der Gesamtwertung musste sich Silvio Brünnel von der ISG Satzung begnügen. Immerhin reichte seine Zeit aber noch für den ersten Platz der AK 36. Brünnel: "Ich hatte mir beim Kammlauf eine Erkältung geholt. Hab' bis gestern gelegen. Eigentlich hätte ich nicht laufen dürfen, aber die Leute vom ATSV geben sich immer solche Mühe." Noch vor ihm war auch Gunter Schmieder (ATSV) aus Platz vier der Gesamtwertung und als Schnellster in seiner AK 46 ins Ziel gekommen. Bei den Frauen hatten nur drei Läuferinnen die 25 Kilometer unter die Ski genommen. Neben Lokalmatadorin Sabine Morgenstern (AK 41) mit Kathrein Paul (AK 21) vom TUS Voigtsdorf zwei starke Läuferinnen. Im Ziel tauchte zuerst die routinierte Sabine Morgenstern (1:29:29,6) auf. Kathrein folgte mit 99 Sekunden Rückstand. Die Pokale der Zeitschnellsten über acht Kilometer gingen an Felix Rösler und Sarah Lehmann (beide SSV Neuhausen und AK 15). Auf der 12,5 Kilometer langen Loipe waren Rico Glöckner (WSV Seiffen, AK 16) und Katrin Klaus (ATSV, AK 31) am schnellsten. Wie schon im Vorjahr wurde die für Volkssportler angebotene acht Kilometer lange Loipe nur von wenigen Sportlern genutzt.

Ski 41. Pokallauf erinnert in Starterzahl an DDR-Zeiten

Marienberg, 04.01.2004. Mit 352 gemeldeten Skilangläufern erinnerte der 41. Pokallanglauf Rund um Marienberg in der Starterzahl an seit DDR-Zeiten nicht mehr erreichte Dimensionen. Neben alten Bekannten etwa vom SK Dresden-Niedersedlitz oder dem VSC Klingenthal konnten die Organisatoren vom ATSV Gebirge-Gelobtland sogar einen Sportler vom TSG Reinhardtsgrimma (bei Dippoldiswalde) begrüßen. Die Wanderpokale der Zeitschnellsten über fünf beziehungsweise 15 Kilometer nahmen diesmal Beatrice Grämer (Damen 21) vom gastgebenden ATSV und Kay-Uwe Reißig (Herren 31) vom SC Norweger mit nach Hause. Als Pokalverteidiger waren sowohl Steffi Wünsch (SV Großwaltersdorf) wie auch der Heidersdorfer Tom Reichelt (WSC Oberwiesenthal) nicht am Start. Beatrice Grämer nutzte als Kadersportlerin Biathlon ihren Weihnachtsurlaub für einen Abstecher in alt bekannte Wettkampfgefilde. Dennoch war sie nicht die Schnellste über fünf Kilometer, denn Franziska Weber vom WSC Oberwiesenthal war mit 16:37 Minuten noch mehr als eine Minute besser - da der Pokal jedoch für die schnellste Frau ausgeschrieben war, musste sich die 17-jährige mit dem Sieg in ihrer AK begnügen. Bester Läufer des Kreises über 15 Kilometer war der starke Silvio Brünnel (Herren 36) von der ISG Satzung. Ihm fehlte im Ziel nur wenig mehr als eine Minute zum Schnellsten. Wohl als Training für die Senioren-Weltmeisterschaft in wenigen Wochen in Norwegen nutzte Brünnel's Vereinskollege Mathias Bergelt (Herren 46) den Wettkampf, denn er lief "nur" die zehn Kiometer und dort einmal mehr die beste Zeit. Einmal mehr kritische Beobachterin an der Wettkampfstrecke war Christa Moser vom WSV Seiffen, das Urgestein des Skilanglaufs im Kreis. Selbst wolle sie aber zu einem Wettkampf die Ski nicht mehr anschnallen. Vor einem Jahr habe sie beim Schwartenberglauf in Neuhausen einen Sessel geschenkt bekommen, dass sei ja wohl ein deutliches Zeichen aufzuhören. Ihre volle Aufmerksamkeit gelte aber weiter dem Nachwuchs. Lobende Worte über die Organisation fand Landestrainer Skilanglauf Rainer Ziron. Mit Heiko Krause hatte sogar der Präsident des Landesverbandes den Weg nach Gelobtland gefunden. Ob der Schneeverhältnisse war der Lauf vom Wettkampfgebiet an den Rätzteichen auf einen Wiese zwischen den Ortsteilen Gebirge und Gelobtland verlegt worden, viele fleißige Hände hatten noch am Sonnabend für eine gut präparierte Loipe gesorgt.

Momente 2004

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