ATSV Gebirge/Gelobtland e.V. - Vereinsnachrichten 2002 - 2003 Impressum
ATSV Gebirge/Gelobtland e.V.
|Ski|Fußball|Fußball|Pop|Tischtennis|Pferdesport|Nachrichten|Vorstand|Termine|Ergebnisse|Junior Trophy beim ATSV|

... Nachrichten 2002 - 2003 des ATSV  Gebirge/Gelobtland e.V.

atsv Herbstcross sieht Starter aus 19 Vereinen

Marienberg, 27.09.2003. Einmal mehr erwies sich der traditionelle Herbstcross des ATSV Gebirge-Gelobtland als Zugpferd für Sportler der Region. Insgesamt beteiligten sich 150 Sportler aus 19 Vereinen, vom SV Neudorf bei Annaberg über den SV Großwaltersdorf bis hin zum SSV Sayda am Sonnabend am Wettkampf im Rätzteichgebiet. Wer würde die schnellste Zeit bei den Männern über 10 beziehungsweise bei den Frauen über 5 Kilometer laufen? Vor einem Jahr hatten diese Titel Mathias Bergelt von der ISG Satzung und Sabine Köhler vom gastgebenden ATSV für sich beansprucht. Eine der heißesten Favoritinnen auf den Titel bei den Frauen war diesmal Tochter Ines Köhler. Die junge Frau weilte aber zu einem anderen Wettkampf in Zschopau, so dass erneut Mutter Sabine (AK 36) gute Chancen hatte. Sie musste sich diesmal aber Vereinskollegin Juliane Krause (AK 16) geschlagen geben, die sogar Leistungssportlerin und Vereinskollegin Melanie Schröter (22:58) das Nachsehen gab.

atsv Premiere findet gute Resonanz - Böttcherberg als Kriterium geachtet

Marienberg/Pobershau, 30.08.2003. 107 Sportler beteiligten sich am 1. Brettmühlenlauf. An drei Startpunkten in Pobershau und Marienberg-Gebirge hatten die Sportler mit Skirollern oder Inlineskatern mit Ziel in Marienberg-Gelobtland Distanzen über 8, 4, 5 und 1,5 Kilometern zu absolvieren.
"Das war super organisiert" Landrat Albrecht Kohlsdorf wohnte als Schirmherr ebenso der Siegerehrung bei wie für die Stadt Marienberg Kämmerer Andreas Haustein -Bürgermeister Thomas Wittig war dienstlich verhindert - und der Pobershauer Bürgermeister Christoph Kraus. Durch Bauarbeiten an der Straße zu Rätzen's-Brettmühle musste der Kurs kurzfristig über den Böttcherberg am Pobershauer Ortsausgang in Richtung Marienberg-Gebirge gelegt werden. Und die "Notlösung" kam bei den Sportlern als echtes Kriterium an. Zu den Zuschauern, die oben am Berg auf die Athleten warteten, gehörte ebenfalls der Landrat, dem der Abstecher weg von der Politik und hinein ins Sportlerleben offensichtlich gut tat. Mit deutlichem Vorsprung als Ersten konnten die Zuschauer Manfred Paul (Inliner- mit Stöcken) oben auf dem Berg begrüßen. Der Leistungssportler vom WSC Oberwiesenthal und Freund der vom Trainingszentrum zurück gekehrten Ines Köhler vom ATSV Gebirge-Gelobtland ist zum ATSV gewechselt. Ines Köhler selbst konnte als eine der heißesten Favoritinnen auf die schnellste Laufzeit wegen einer Verletzung nicht am Wettkampf teilnehmen. Kadersportlerin Jennifer Hengst (Inliner mit Stöcken) vom SSV Neuhausen wurde ihrer Favoritenrolle gerecht. Sie gewann mit der schnellsten Zeit der Frauen die Distanz über acht Kilometer. Im Kreuzungsbereich von Haupt- und Carlstraße in Gebirge war Start für die Strecken über 4,5 Kilometer. Und auch hier konnten viele Zuschauer begrüßt werden, Leben war in den sonst oft beschaulich liegenden Ortsteil eingekehrt. Dort war Start in den Disziplinen Inliner/Skiroller mit Stöcken und Inliner ohne Stöcke. Die Kleinsten bis zur AK 10 starteten schließlich als letzte im Kreuzungsbereich Haupt- und Obere Gebirgsstraße.
Baustellen und dadurch möglicherweise verschmutzte Fahrbahnen, Straßensperrungen aber dennoch die Absicherung eines Fußballspiels beim ATSV, der Transport der Wettkämpfer zu den einzelnen Startpunkten - hunderte Dinge waren von den rund 80 Helfern von TSV 1872 Pobershau und ATSV und von den Mitgliedern der Wehren aus Pobershau und Marienberg-Gebirge zu klären, um den Wettkampf möglichst reibungslos über die Bühne zu bringen. Am Sonnabend hätte man den Stein hören können, der den beiden Powerfrauen an der Spitze des Org.-Teams, Heike Dachselt und Gudrun Glöß, angesichts der trockenen Witterung vom Herzen fiel. Selbst Skilanglauf Landestrainer Rainer Ziron gab sich angesichts der Organisation vom Wettkampf angetan und regte eine Wiederholung an. Die soll es geben, waren sich die beiden Frauen einig. Die gute Teamarbeit zwischen beiden Vereine soll als Zugpferd für die Region mit dem Brettmühlenlauf im kommenden Jahr fortgesetzt werden, auch, so die beiden Frauen, weil kurzzeitige Verkehrseinschränkungen bei der Einwohnerschaft eine breites Verständnis gefunden hätten.

atsv Kreisvergleich sieht nur 22 Starter

Marienberg, 16.06.2003. Unter Erwartungen besetzt blieb der Skirollerwettkampf des ATSV Gebirge-Gelobtland vom Freitagabend, der zugleich als Kreis-, Kinder- und Jugendspiele ausgeschrieben war. Nur 22 Aktive hatten sich im Wettkampfgebiet an den Rätzteichen im Marienberger Ortsteil Gelobtland eingefunden, darunter zwei Sportler der Seiffener Eintracht, einer vom WSC Oberwiesenthal und mit Fred Kirschen (Herren 36) und Gunter Schmieder (Herren 46) zwei „Oldies“ des Gastgebers.
Allerdings hatte der Vergleich für die Wettkämpfer den Vorteil, dass ob kleiner Starterfelder fast alle Medaillen bekamen. Nur bei den Mädchen der AK 11 blieb Madlen Teucher als Vierte mit nach zwei Kilometern nur sechs Sekunden Rückstand zur auf Platz drei liegenden Sarah Albrecht (beide ATSV) ohne Medaille. Sie erhielt jedoch eine Urkunde. Sarah hatte sich eine noch bessere Platzierung durch einen Sturz verbaut. Schnellste auf den zwei Kilometern war Anne Schmieder vom ATSV (AK 14) in 5:07 Minuten. Über vier Kilometer lief Rebekka Löschner vom ATSV (AK 15) mit 10:22 Minuten Bestzeit. Und über die sechs Kilometer hatte Junior Markus Schreiter, ebenfalls vom gastgebenden Verein, in 12:07 Minuten der Konkurrenz keine Chance gelassen.

atsv Eingeschobener Nachwuchscross von Schulen nicht angenommen

Marienberg, 31.05.2003. Nur knapp 100 Sportler aller Altersklassen konnten die Organisatoren vom ATSV Gebirge-Gelobtland am Sonnabend zum 13. Gelobtländer Waldlauf begrüßen. Auf Betreiben des Kreissportbundes vom 24. auf den 31. Mai verlegt und um einen Kreis-, Kinder- und Jugendcross erweitert, waren Abordnungen aus Schulen zu vermissen. Im Nachwuchsbereich (bis 18 Jahre) hatten 68 junge Sportler für den Wettkampf gemeldet, 15 davon kamen von Vereinen aus Sayda, Neudorf und Großhartmannsdorf. "Das kann doch nicht wahr sein", erzürnte sich Ursula Tanneberger vom TSV Olbernhau, "keine einzige Schule ist am Start". Sie bedauerte, wie an den Schulen offensichtlich die Talentförderung gesehen werde. Und schließlich gehöre zu so einem Wettkampf auch ein großer organisatorischer Aufwand von Menschen, die ihre Freizeit daran setzten. Ihre Schützlinge sahen sich zum Beispiel in der Altersklasse der Zehnjährigen als einzige auf der Strecke. Für eine "ganz schlechte Sache", hielt auch der Geschäftsführer des Kreissportbundes, Stefan Haase, das Ausbleiben der Schulen. Er vermutete, dass die an die Schulen geleiteten Ausschreibungen "in irgendeiner Schublade verschwinden". Und die Vorsitzende des ATSV Gebirge-Gelobtland, Corina Oestreich, sah den Grund für das Ausbleiben der Schulen im Brückentag nach dem Feiertag und auch, weil's eben ein Sonnabend ist, begründet. Im Wettkampf hatten sich einmal mehr die Platzhirsche durchgesetzt. Über die fünf Kilometer war bei den Frauen Ines Köhler vom ATSV (Jugend 17/18) mit 18:57 Minuten die schnellste Zeit gelaufen. Bei den Männern und da über zehn Kilometer hatte sich Ronny Fritzsch vom ATSV (Herren 21, 37:43) Manfred Paul vom WSC Oberwiesenthal (Junioren, 37:01) knapp geschlagen geben müssen. Vom Wien-Marathon wieder zurück konnte auch Hannes Reichel vom Pulsschlag-Verein (Herren 51) begrüßt werden. Er war im Trio mit seinen Brüdern Bernd und Gunter die beste Zeit gelaufen und hatte damit ein gutes Training für den Westsachsencup am Nachmittag in Limbach-Oberfrohna absolviert. Ungefährdet, weil allein in der AK 66, hatte sich auch Siegfried Schalling aus Marienberg den Titel geholt.

Ski Saison mit Ehrung der Besten beendet, Verein erneut Talentstützpunkt

03.05.2003. Mit der traditionellen Abwinterveranstaltung zogen die Sportler der Abteilung Ski des ATSV Gebirge-Gelobtland einen Schlussstrich unter die Saison 2002/03. In Würdigung der Nachwuchsarbeit wurde der Verein durch den Landesskiverband erneut als Talentstützpunkt eingestuft.
Geehrt wurden für die Leistungen zur Sachsenmeisterschaft im Einzel in Klingenthal neben anderen die Goldläufer Sharon Gärtner (AK 11), Markus Knoll (AK 15) und Sportstudentin Sindy Beyer (Damen 21). Sharon führt die Rangliste des Landesskiverbandes an und hatte wie Markus einen, Sindy sogar zwei Titel geholt. Insgesamt hatten Sportler des Vereins neben diesen vier Gold- weitere vier Silber- und fünf Bronzemedaillen mit nach Hause gebracht. In ihrem Saisonrückblick zog Abteilungsleiterin Gudrun Glöß einen Kreis um die verschiedenen Wintersportveranstaltungen im In- und Ausland, das Landsportfest, Crossläufe, Radtouren, Skirollerwettkämpfe sowie Fuß- und Volleyballturniere. Leider komme das gemütliche Beisammensein nach solchen Veranstaltungen zu kurz weg. Sie hoffe auf eine bessere Resonanz. Insgesamt an 26 Wettkämpfen habe sich die 141 Mitglieder zählende Abteilung in der letzten Saison beteiligt, vier davon, so auch den Meilenberglauf, selbst ausgerichtet. 9425 Fahrkilometer wurden allein in der Winter-, weitere 1455 in der Sommersaison zurückgelegt. Ohne die Unterstützung aus der Stadtverwaltung sowie von verschiedenen Sponsoren, darunter Busunternehmer Peter Meyer aus Pobershau, seien viele der Veranstaltungen nur schwer oder gar nicht realisierbar, dankte Glöß. Leider seien auch in dieser Saison wieder einige Wettkämpfe dem Schneemangel zum Opfer gefallen.
Einen beeindruckenden Farbtupfer im bunten Programm des Abends setzten die Kinder der Trainingsgruppe von Sabine Nitsche. Sie demonstrierten, unterbrochen vom Applaus nach den einzelnen Darbietungen, was mit einem Sprungseil alles gemacht werden kann.

Ski Meilenberglauf Höhepunkt für Wintersportler

Marienberg, 09.02.2003. Matthias Bergelt, ISG Satzung und Steffi Wünsch, SV Großwaltersdorf liefen bei der nun 28. Auflage des Marienberger Meilenberglaufs die Strecke über 25 Kilometer am schnellsten.
Dabei sticht die Leistung des Satzungers heraus, weil der noch am Tag zuvor bei der Senioren-Weltmeisterschaft in Österreich über 45 Kilometer eine Bronzemedaille geholt hatte. Insgesamt konnten die Frauen um Helga Helmert im Rechenbüro 191 Zielläufer registrieren, die in die Distanzen über 8, 12 und 25 Kilometer gegangen waren. Die erstmals angebotene Volksloipe über ebenfalls 8 km ohne Wertung wurde nicht angenommen, jeder wollte in die Wertung gehen.
Am schnellsten aus dem Kreis war die 25 Kilometer Susan Nitsche (SV Großwaltersdorf) aus Marienberg Gebirge gelaufen. Ihr fehlten im Ziel wenig mehr als fünf Minuten zur Siegerin. Um zehn Uhr im Massenstart in die Loipe gegangen, tauchten die ersten 25er rund 25 Minuten später am Verpflegungspunkt beim Sportplatz in Kühnhaide auf. Da belegte Bergelt nach 12 Kilometern Steigung noch den letzten Platz einer Dreiergruppe - ließ sich der alte Fuchs ziehen? Er hat nicht angegriffen und so Kräfte gespart, die ihm auf dem Rückweg nach vorn bringen sollte. Auf der Start- und Zielweise beim Tourismuszentrum im Ortsteil Gelobtland ging es dennoch haarig zu. Bergelt, Jahrgang 1956, lief sieben Sekunden vor dem mehr als zehn Jahre jüngeren Erik Seifert von der SG Adelsberg über die Ziellinie. Eigentlich "nur" für 12 Kilometer gemeldet, hatte Rainer Schiller aus Lauterbach irgendwo die Abfahrt verpasst und tauchte ebenfalls beim Verpflegungspunkt auf - und da war es eh zu spät. Er lief weiter und am Ende fast zehn Minuten vor dem letzten der 80 Läufer über 25 Kilometer ins Ziel. 43 Männer und 17 Frauen hatten die 12 Kilometer in Angriff genommen. Und ein starker Lutz Preußer vom WSV Seiffen (Jg. 1985) ließ bei den Männern nichts anbrennen. Bei den Frauen war dies die gleichaltrige Ines Köhler vom ATSV Gebirge-Gelobtland. Und auch bei den "Achtern" blieben die Titel fast im Kreis. Denn bei den Männern gewann Rico Glöckner vom WSV Seiffen (Jg. 88) und bei den Frauen Sarah Lehmann vom SSV Neuhausen (Jg. 89). Bei minus acht Grad Luft- und minus sechs Grad Schneetemperatur hatten die Sportler in diesem klassischen Wettkampf beste Bedingungen erwartet. Wettkampfchef Karl Krauß vom ATSV Gebirge-Gelobtland sah das Gelingen auch in der Arbeit von rund 45 Helfern im Rechenbüro und an der Strecke begründet, von denen viele seit Freitag im Einsatz gewesen wären.

Ski Resonanz beeindruckend, fast 150 Läufer am Start

Marienberg, 08.02.2003. Die Kreismeisterschaften im Einzel und für die Staffeln am Sonnabend, dem im Wettkampfgebiet an den Rätzteichen sahen fast 150 Starter aus elf Vereinen des Kreises.
Dass dieser Sport nicht nur etwas für "reine" Langläufer ist, bewies Thomas Schröder vom Motorsportclub Schwartenberg, der sich bei den Herren der AK 36 immerhin als Vorletzter einbringen konnte. Aufgrund der Schneebedingungen und dem hohen Engagement des zahlreichen Helfer aus vielen Bereichen des ATSV Gebirge-Gelobtland haben wir einen einwandfreien Wettkampf gesehen, bilanzierte Gesamtleiter Karl Krauß am Nachmittag nach dem Ende der Staffelwettkämpfe. Er habe sich vor allem über die große Resonanz der Sportler vom WSV Seiffen, aus Olbernhau und Kühnhaide gefreut. Auch dass der SG 47 Wolkenstein wieder mit dabei sei, stimme optimistisch. Die zahlreichen Zuschauer am Streckenrand hatten fast sieben Stunden Skilanglauf vom Feinsten zu sehen bekommen. Der Siegerehrung der Staffeln wohnte der Präsident des Kreissportbundes, Klaus Baumann, bei. Er selbst habe aber nach eine Knieverletzung im Alpin-Bereich mit Langlauf nichts am Hut, verriet er.
Die Staffelwettkämpfe bildeten einmal mehr den Höhepunkt des Tages. Mit Spannung war der Massenstart der elf Männerstaffeln über dreimal fünf Kilometer erwartet worden. ATSV I und II galten als die Favoriten und sie sollten die Plätze eins und zwei auch unter sich ausmachen. Beim ersten Wechsel lagen beide noch gleichauf. Fred Kirschen (ATSV I) und Andre Helmert (ATSV II) gingen in die Loipe und Helmert sollte nach fünf Kilometern mit der gesamtbesten Laufzeit als erste auf Schlussläufer Steffen Roth übergeben. Sieben Sekunden nach ihm übergab Kirschen an Gunter Schmieder. Und Schmieder bewies Steherqualitäten. Er lief an Roth vorbei und holte mit im Ziel sogar fast anderthalb Minuten Vorsprung den Titel für seine Staffel. Die dritte Staffel stellte mit Bernd, Gunter und Hannes Reichel ein Brüdertrio vom Verein Pulsschlag Olbernhau. Ihr fehlten nur wenig mehr als drei Minuten zur Siegerstaffel. ATSV-Nachwuchstrainer Günter Fritzsch war in der Staffel ATSV 4 am Start - er hatte nach der Nachtschicht gerade mal eine Mütze voll Schlaf genommen, um sich dann auf die Bretter zu stellen. Seine Staffel erreichte Platz sechs. Aber schon die Kleinsten (Schüler bis 7 Jahre) hatten für Anfeuerungsrufe vom Streckenrand gesorgt. Und zu denen, die da ihre Erfahrungen an die Kleinen weitergaben, gehörte mit Christa Moser vom WSV Seiffen auch die große alte Damen des Skisports im Kreis. Viele Sportler haderten mit dem Wetter. Die Mittagszeit hatte den Schnee im Freien weich werden lassen, währen der Frost in den Waldlagen stehen blieb. Was soll man da wachsen, fragten sich viele. Mit dem Wachs gab es am Vormittag bei den Einzelwettkämpfen noch keine Probleme. Bei den Frauen über fünf Kilometer war die sehr starke Rebekka Löschner vom ATSV (AK 15) und bei den Männern über 15 Kilometer Steffen Helbig vom Verein Pulsschlag Olbernhau (AK 36) als schnellste unterwegs. Frank Schröter vom ATSV machte sich an seinem 43. Geburtstag selbst das schönste Geschenk und holte sich bei den Herren der AK 41 über zehn Kilometer den Titel. In der AK 11 hatte sich Madlen Teucher nur ihrer Mannschaftskollegin Sharon Gärtner geschlagen geben müssen. Madlen war noch wenige Tage zuvor beim Mini-Kini-Lauf im Rahmen des König-Ludwig-Laufs in Bayern über fünf Kilometer auf den zweiten Platz gelaufen. Mit Anne Schmieder holte sich eine weitere Teilnehmerin am König-Ludwig-Lauf (dritter Platz der AK 14) in ihrem "Heimatrevier" den Titel.

Ski Wanderpokale finden neue Besitzer - am Start auch ein Weltcupteilnehmer

Marienberg, 02.02.2003. Steffi Wünsch (Damen 36) vom SV Großwaltersdorf und der Heidersdorfer Weltcupläufer Tom Reichelt (Herren 21) vom WSC Oberwiesenthal waren am Sonntag beim 40. Pokallauf >Rund um Marienberg< um den Audio-Pokal des Marienberger Autohauses von Horst Morgenstern am schnellsten in der fünf beziehungsweise 15 Kilometer langen klassischen Loipe unterwegs. Fast 150 Aktive aus Vereinen von Buchholz bis Schkeuditz hatten den Lauf zu einem echten Höhepunkt werden lassen. Während sich Pokalverteidigerin Sindy Beyer vom ATSV Gebirge-Gelobtland mit der drittschnellsten Gesamtzeit hatte geschlagen geben müssen, weilte Pokalverteidiger Matthias Bergwelt (ISG Satzung) bei der Seniorenweltmeisterschaft. Dennoch bot der Wettkampf bei besten äußeren Bedingungen zahlreiche Höhepunkte. So war einer, dass mit Karl Wolf von der SG 47 Wolkenstein im Alter von gerade vier Jahren der jüngste Teilnehmer des Laufs begrüßt werden konnte. Für ihn gab's als Gewinner in seiner Altersklasse natürlich Glückwünsche von Wettkampfleiterin Gudrun Glöß. Bei den Jungs der AK 14 hatte Tommy Kreißl vom SSV Neuhausen einmal mehr seine Leistungsstärke unter Beweis gestellt. Nach fünf Kilometern hatte er zum Zweitplatzierten immerhin 39 Sekunden heraus gefahren. "Rebekka ist ein Super-Rennen gelaufen", bilanzierte nach dem Lauf ATSV-Nachwuchstrainer Günter Fritzsch. Die in der AK 15 startende Sportlerin hatte einen überzeugenden Wettkampf hingelegt und gegen die ebenfalls starke Mannschaftskollegin Juliane Krause mehr als anderthalb Minuten heraus gelaufen. Einmal mehr überzeugte in der Loipe der AK 17 Lutz Preußler vom WSV Seiffen mit seinem ersten Platz. Bei den Herren der AK 31 hätte der große Tag des Hünen Silvio Brünnel von der ISG Satzung werden können - wäre nicht Reichelt (43:55,8) am Start gewesen, zumal sein stärkster Konkurrent aus dem eigenen Verein, eben Matthias Bergelt, nicht am Start war. Brünnel war die 15 Kilometer in superguten 45:41,4 Minuten gelaufen. Bei den Damen der AK 21 hatte sich der Lauf von Sindy Beyer und Susan Nitsche aus Marienberg-Gebirge (SV Großwaltersdorf) zu einem Duell entwickelt. Zeitgleich gestartet führte Sindy über weite Teile der fünf Kilometer, ehe Susan auf der Zielsteigung durchstartete und ihrer Konkurrentin sieben Sekunden mitgab. Lobende und aufbauende Worte der Trainer, Tee und Würstchen, das Gespräch mit dem Sportfreund vom anderen Verein - als traditioneller Wettkampf ist auch der Pokallauf mehr als ein sportlicher Vergleich. Da sind die vielen helfenden Hände im Rechenbüro, bei der Zeitnahme oder eben bei der Ausgabe von Speisen und Getränken, ohne die schlichtweg nichts gehen würde.

atsv Generationswechsel beim ATSV vollzogen

Max Fritzsch hat nach 33 Jahren als Vorsitzender des ATSV Gebirge-Gelobtland zur Wahlversammlung am Freitagabend im "Dorfheim" sein Amt niedergelegt. Neue Vorsitzende ist nach dem einstimmigen Votum der mehr als 100 erschienenen Sportler die ebenfalls in Marienberg-Gebirge wohnende Corina Oestreich. Mit dem 81jährigen Max Fritzsch und dem 77-Jährigen Karl Krauß, Krauß hatte Ende August nach 39-jähriger Dienstzeit das Amt als Abteilungsleiter Ski an die Lehrerin Gudrun Glöß übergeben, haben die beiden großen alten Männer des 1916 gegründeten Sportvereins den Staffelstab weitergegeben und einen Generationenwechsel vollzogen. So war es wohl auch mehr als eine Geste, dass der Wahlversammlung am Freitagabend der Präsident des Kreissportbundes, Klaus Baumann, und Marienbergs Bürgermeister, Thomas Wittig, beiwohnten. Baumann übergab beiden Senioren die Ehrenplakette des Kreissportbundes.
Max Fritzsch und Karl Krauß wurden zu Ehrenmitglieder des Vereins gewählt. In Bericht des Vorstandes bilanzierte Fritzsch für die insgesamt sechs Abteilungen des Vereins ein breites und gutes Spektrum an materiellen Voraussetzungen. Die Ausbildung der Übungsleiter müsse auch weiterhin höchste Priorität haben seit 1993 ist der Verein Talentestützpunkt des Landesskiverbanes. Der passionierte Jäger und Vater von drei erwachsenen Kindern hat bereits mit neun Jahren zum Sport in Marienberg-Gebirge gefunden. Als nach dem 2. Weltkrieg die Sportstätten zerstört waren, schloss man sich den Pobershauer Sportlern an, bis 1963 wieder eigene Anlagen nutzbar waren. 1964 wurde Max Fritzsch Vorstandsmitglied und 1969 Vereinsvorsitzender. Das schönste Erlebnis? Von Kind an im Sport tätig zu sein. Einstimmig entlasteten die Anwesenden den Vorstand und die Revisionskommission für den Berichtszeitraum. Und ebenfalls einstimmig wurde Andrea Tippmann als Stellvertreterin gewählt und Helga Helmert als Finanzchefin im Amt bestätigt. In ihrem Schlusswort sagte die neue Vorsitzende, dass auch in der Zukunft der Sport für die Jugend attraktiv sein müsse. Dafür bedürfe es noch mehr der übergreifenden Zusammenarbeit aller Abteilungen. Corina Oestreich ist verheiratet und Mutter zweier Kinder. Beruflich ist sie beim ATSV tätig.

atsv Satzunger Bergelt erneut mit schnellster Gesamtzeit

Marienberg, 29.09.2002. Den 12. Herbstcrosslauf des ATSV Gebirge-Gelobtland gewann am Sonntag im Wettkampfgebiet an den Rätzteichen mit der schnellsten Gesamtzeit über zweimal fünf Kilometer Matthias Bergelt (Herren 46) von der ISG Satzung. Bei den Frauen war über fünf Kilometer Sabine Köhler (Damen 36) als Schnellste auf der Strecke. Insgesamt hatten sich mehr als 100 Sportler aus acht Vereinen vom SSV Sayda über den Dorfchemnitzer SV bis zum SV Großwaltersdorf dem Vergleich gestellt.
Der Sieg von Bergelt fiel diesmal denkbar knapp aus, den mit 36:41 Minuten nur einer Sekunde hinter ihm lief Ronny Fritzsch vom ATSV (Herren 21) über die Ziellinie. Nach einmal fünf Sekunden später traf der Wahl-Marienberger und Indien-Biker Olaf Schau (SG Holzhau, Herren 31) ein. Bei den Damen ging es ähnlich knapp zu. Hatte Sabine Köhler 22:39 Minuten vorgegeben, so war Claudia Weigel (AK 15) vom TSV Olbernhau nur zwei Sekunden >langsamer<. Die drittschnellste Gesamtzeit sicherte sich die starke Birgit Förster (Damen 41) vom VSV Heidersdorf in 22:44 Minuten. War der Wettkampf die eine Seite der Veranstaltung, so das Gespräch mit dem Funktionär vom anderen Verein die andere. So nutzten auch am Sonntag die Offiziellen die Gelegenheit, um im persönlichen Gespräch einiges anzubahnen, was vielleicht einmal als ein weiterer Wettkampf endet.

atsv Skirollerwettkampf einmal mehr ein Magnet für die Sportler der Region

Marienberg, 07.09.2002. Skirollerwettkämpfe sind ein gutes Training und zudem Standortbestimmung für die Skilangläufer. Und so zog auch der vom ATSV Gebirge-Gelobtland ausgerichtete Wettkampf auf der Strecke an den Rätzteichen wieder zahlreiche Sportler der Region an. Die Abteilungsleiterin Ski des ATSV, Gudrun Glöß, konnte rund 50 Starter im Alter zwischen zwölf und 66 Jahren aus einem Dutzend Vereinen zwischen Großwaltersdorf und Oberwiesenthal begrüßen.
Einmal mehr setzte der 46-jährige Matthias Bergelt von der ISG Satzung mit der gesamtschnellsten Zeit über zehn Kilometer (20:09 Minuten) ein Achtungszeichen. Auch in der neuen Wintersaison wird der "Oldie" in die Phalanx der Jüngeren einbrechen und ihnen Respekt lehren. Bergelt hätte aufgrund seines Geburtstjahrgangs eigentlich "nur" sechs Kilometer laufen müssen. Doch die waren ihm offensichtlich zu wenig, so meldete er sich bei den Herren der Altersklasse bis 36 Jahre. Bei den Frauen konnte den Pokal als Zeitschnellste die in Oberwiesenthal trainierenden Ines Köhler (ATSV) mit 13:59 Minuten in Empfang nehmen. Die 17-jährige fuhr 20 Sekunden vor Sportstundentin Sindy Beyer (Damen 21) vom gleichen Verein über die Ziellinie. Doch auch die Studentin gab sich als Zweitschnellste mit ihrer Zeit zufrieden, zumal sie mit einer leichten Erkältung und im Prüfungsstress an den Start gegangen war. Titel gingen unter anderem an den SSV Neuhausen (Sarah Lehmann, Schüler 14), Martin Weisbrich (ATSV, Jugend 16), Erik Schmieder (ATSV, Jugend 17), Markus Schreiter (ATSV, Junioren), Lars Müller (TSV Pobershau, Herren 21), Michael Walther (TSV Pobershau, Herren 41), Gunter Schmieder (ATSV, Herren 46) und Hannes Reichel (Pulsschlag Erzgebirge Olbernhau, Herren 51). Einmal mehr erwies sich die Strecke als kompliziert. So blieb auch Bergelt von einem Sturz nicht verschont. Auf den im Wald liegenden schattigen Streckeabschnitten bildet sich schnell Moos, das mit Blick auf die nahen Bäume und Aststümpfe einen gefährlichen Schmierfilm bildet. Der bei Grillatmosphäre ausklingende Wettkampf blieb aber von größeren Verletzungen verschont.

Momente 2003

bml1_1 bml1_2 bml1_3 mbl_1 mbl_2 mbl_3 pokal_1 pokal_2 pokal_3 wechsel

© 2007 - 2012 ATSV Gebirge/Gelobtland e.V ... atsv-info.de wird u.a. gesponsert von
-> www.dirkswebwelt.de und -> www.erzgebirge-im-web.de