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Nachrichten des ATSV Gebirge/Gelobtland e.V. im Jahr 2018

Ski Teilnehmer am Rätzteich trennen 70 Lebensjahre

FP Marienberg, Von Hannes Reichel erschienen am 29.05.2018

Trotz der Hitze haben sich mehr als 100 Sportler bei der 28. Auflage des Gelobtländer Waldlaufs an den Start getraut. "Besonders bei den Kindern sind wir mit der Teilnehmerzahl zufrieden. Da an diesem Wochenende mehrere Wettkämpfe stattfanden, fehlten einige Jugendliche und Erwachsene", sagt Helga Helmert vom gastgebenden ATSV Gebirge/Gelobtland, der mehr als die Hälfte der Starter stellte. Doch auch einige Vereine waren mit größeren Aufgeboten vertreten. So kam mit der gerade mal drei Jahre alten Smilla Eifert die jüngste Starterin von der SG Adelsberg. "Die Kleine freut sich, wenn sie mitlaufen kann und will ihrem drei Jahre älteren Bruder nacheifern, der schon an einigen Läufen teilgenommen hat", erklärte ihr Vater Erik Eifert. Auch er entschloss sich kurzerhand, die Zehn-Kilometer-Strecke in Angriff zu nehmen.
Ältester Teilnehmer war der 73-jährige Marienberger Walter May. "Wenn man die Herbstläufe mitzählt, dann war es heute mein 31. Wettkampf in Gelobtland", sagte der Routinier, der für den SV 1870 Großolbersdorf antritt. Eigentlich wollte er zum Rennsteiglauf, "aber meine Vorbereitung war dieses Jahr dafür zu schlecht" gesteht May, der akribisch all seine Wettkämpfe notiert. Diesmal konnte er für sich in der M 71 Platz 1 aufschreiben.
Bei den Schülern gewannen größtenteils die "üblichen Verdächtigen" vom ATSV, die auch im Winter erfolgreich sind - so wie Leonie Böhm, Jonas Müller, Sharlynn Gärtner, Jimmy Jason Jäger und Frances Coordes. Aber auch Sportler vom Einsiedler Skiverein, vom TSV 1872 Pobershau und vom WSC Erzgebirge Oberwiesenthal gehörten zu den Siegern. Als schnellste Frau erreichte nach fünf Kilometern Carmen Wolf vom ATSV das Ziel (21:05 min). "Eigentlich laufe ich lieber längere Strecken bis hin zum Marathon, aber eine leichte Meniskusverletzung lässt dies momentan nicht zu", so die Wolkensteinerin. Bei den Herren gewann in guten 36:31 Minuten Florian Eigner (Einsiedler SV) vor Mirko Eger (Pulsschlag Neuhausen) und Nick Fritzsch (ATSV). "Crossläufe sind ein guter Ausgleich zum Skilanglauf und außerdem kann ich als Trainer des Nachwuchses meine Schützlinge nicht enttäuschen", so der Sieger strahlend.